Fahrschule Sauer trauert um Senior-Chef

Wir alle wissen, dass es unausweichlich ist. Und trotzdem tut es dann so unendlich weh, wenn er letztendlich gesetzt ist, der Blinker Richtung letzter Ausfahrt auf der Autobahn des Lebens. Bei unserem Senior-Chef Peter Mader war es jetzt leider so weit – am 19. November hat er im 82. Lebensjahr für immer seine Augen geschlossen.

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Jene Augen, die stets geleuchtet haben, wenn er von seiner Familie geredet hat. Und von seiner Berufung, die er gemeinsam mit seiner Frau Dorothea Ende der 60er Jahre gefunden hatte – in der Fahrschule Sauer. Damals sind die beiden in dieses Geschäft eingestiegen. Und Peter Mader ging in der Aufgabe, seinen Mitmenschen zum Führerschein zu verhelfen, sie für den Straßenverkehr so richtig fit zu machen, wahrlich auf. Mit viel Engagement, aber vor allem mit noch mehr Visionen entwickelte er mit seiner Gattin die Firma immer weiter. Und avancierte letztendlich zu einem echten Pionier der österreichischen Fahrschul-Szene. Vor allem, als sie Mitte der 1980er Jahre als eine der Ersten im Lande einen eigenen Übungsplatz für die Kunden eröffneten. Eine echte Innovation, ein Meilenstein, der für enorme Aufmerksamkeit sorgte. Viele St. PöltnerInnen haben dort seitdem ihre ersten Erfahrungen mit dem Auto und später bei Peter Mader und dem Fahrschule Sauer-Team den Führerschein gemacht.

„Seine Sauer-Mannschaft“ war ihm immer besonders wichtig. Allen Mitarbeitern begegnete er zeitlebens auf Augenhöhe: Nicht nur als Chef, vielmehr als Freund und Partner – das war stets seine Devise. Gemeinsam nach vorne gehen. Gemeinsam für die Kunden da sein. Ein echter Teamplayer, der die Fahrschule Sauer so auf den Erfolgsweg geführt, sie weit über die Grenzen der NÖ Landeshauptstadt hinaus zur Institution gemacht hat.

Nachdem er diese dann an seinen Sohn Richard übergeben hat, genoss er mit seiner Frau die Pensionsjahre. Natürlich nicht, ohne immer wieder vorbeizuschauen und seinem Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Ab sofort wird er fehlen, dieser so wichtige „Beifahrer“. Nicht nur dem Junior, sondern allen Sauer-Mitarbeitern. Und auch allen seinen vielen Freunden und Bekannten in seinem St. Pölten, mit denen er so gerne gelacht, so gerne gelebt hat.

Das Begräbnis wird am 27. November im engsten Familienkreis stattfinden.

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